Prof. Dr. Thomas Rentsch von der TU Dresden spricht.

Gegen abstrakte Lebensvorstellungen müssen aus praktischer Sicht die Dimensionen der Leiblichkeit, der Endlichkeit und der Verletzlichkeit in unser individuelles Selbstverständnis zentral einbezogen werden. Nur so wird ein humaner Umgang mit unserem lebenslangen Selbstwerdungsprozess als Verendlichungsprozess konkret möglich. Die Unvertretbarkeit unserer personalen Identität muss ethisch in einer zeitlichen Wiederholbarkeit und Unwiederbringlichkeit begriffen werden, und zwar sowohl physisch wie psychisch, sowohl sozial wie auch kulturell. Im personalen Endgültigwerden zeigt sich so die tiefe Verbundenheit von Endlichkeit und Lebenssinn.

ca. 100 Min., ab 14 Jahren

Termine:

SO 10.11.2019 11:00 Uhr 17.50 € / 12.50 € Tickets

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